2026 Q333 LB

Gewalt im öffentlichen Dienst | Schutzkonzepte als präventive Maßnahmen

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Nutzen und Ziele

In diesem Seminar lernen Führungskräfte, wie sie Sicherheit sichtbar vorleben und eine starke Kultur der Gewaltprävention aufbauen können. Praxisnahe Impulse, rechtliche Grundlagen und konkrete Strategien zeigen, wie Vertrauen entsteht, Mitarbeitende durch ein Schutzkonzept gestärkt werden und Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Machen Sie den Unterschied – und verankern Sie Gewaltprävention als festen Bestandteil Ihrer Führungsrolle.

Inhalt

  • Lagebild & Einordnung: Gewalt im öffentlichen Dienst- Fallbeispiele aus der Praxis
  • Folgen für die betroffenen Beschäftigten und die Unternehmen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Aufgaben und Pflichten von Führungskräften: präventiv-situativ und nach einem Vorfall
  • Risikobewertung & Gefährdungsbeurteilung (GBU) als Fundament
  • Prävention auf 3 Ebenen: Person – Organisation – Umgebung/räumlich
  • Bausteine eines Schutzkonzepts und Implementierung
  • … und wenn es doch passiert! – Der betriebliche Notfall- und Krisenplan

Ausführliche Beschreibung

 

Ein erfahrenes Dozententeam mit langjähriger Expertise!

 

Heini Schmitt beleuchtet das Thema auf zwei Ebenen und verbindet dabei praktische Erfahrung mit politischer Perspektive.

Als ehemaliger Polizist bringt er einen unmittelbaren Einblick in die Realität von Schutzmechanismen, Einsatzsituationen und Gewalttaten mit.  Seine langjährige Praxiserfahrung ermöglicht es ihm, die Herausforderungen nicht nur theoretisch, sondern aus erster Hand einzuordnen.

Zugleich ist das Thema für ihn auch in seiner Funktion als Fachvorstand Beamtenpolitik und stellvertretender dbb Bundesvorsitzender von besonderer Bedeutung. Hier richtet sich sein Blick vor allem auf Fragen der Mitbestimmung, der politischen Interessenvertretung und auf die Rahmenbedingungen, die Beschäftigte im öffentlichen Dienst für Schutz, Unterstützung und Handlungsfähigkeit brauchen.

 

Petra Maurer ist freiberufliche Diplom-Pädagogin und Supervisorin. Sie forscht zum Thema „Lernprozesse im Umgang mit Gewaltübergriffen in Behörden“ und ist die Lehrbeauftragte Dozentin an der Goethe Universität und an der FH Fulda. Seit fast 30 Jahren entwickelt sie Lern- & Change‑Formate zur Gewaltprävention und legt einen klaren Fokus auf Transfer & Kulturentwicklung.

Eckhard Niebergall, der 1. Vorsitzende PiD e.V. ist ein ehemaliger Angehöriger der Hessischen Polizei und bringt vielfältige Erfahrungen, insbesondere aus eigenen Studien zum Verhalten in Extremsituationen mit. Er ist Ausbilder für Taktik, Nahkampf und Personenschutz. Als Mitentwickler des INTERACT DEFENSE® TRAININGS betreibt er aktiv Zusammenarbeit mit Einsatztrainern und Experten auf nationaler und internationaler Ebene.

 

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte in Behörden und den dbb-Gewerkschaften sowie Personalrätinnen, die ihre Rolle als Multiplikatorinnen für Gewaltprävention ausbauen möchten.

Unser Seminarangebot

Tabellarische Übersicht unseres Seminarangebots zum aktuell sichtbaren Seminar
Datum/Uhrzeit Ort Preis Format
36043 Fulda Preis mit Übernachtung 550,00 € Präsenz Anmeldung

Inhouse Fortbildung

Diese Fortbildung bieten wir auch als Inhouse Schulung an.

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