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Die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter als zentraler Erfolgsfaktor bei der Korruptionsbekämpfung
Ihre Strukturen, Abläufe und das interne Richtlinienwerk sind bereits „korruptionsresistent“ ausgestaltet.
Jetzt ist es wichtig, Ihre Mitarbeiter für den Kampf gegen unlautere Einflussnahmen „fit zu machen“.
Dazu bieten wir verschiedene Schulungsbausteine für Inhouseseminare an:
Baustein1 – awareness rising / Sensibilisierung Baustein2 – Fehlverhalten erkennen Baustein3 – Ursachen für nicht integres Verhalten Baustein4 – Durchführung einer Gefährdungsanalyse (Erstellung eines Gefährdungsatlas) Baustein5 – Risk-Self-Assessment Baustein6 – Umgang mit „whistle blowern“ Baustein7 – Erstellung eines Präventionskonzeptes, vorbeugende Maßnahmen (Organisation, Abläufe, Personalentwicklung, Regelwerk, Politik) Baustein8 – Verhaltenskodex, Ethikkodex Baustein9 – Die Arbeit in der Innenrevision Baustein 10 – Korruptionsbekämpfung als Führungsaufgabe Baustein 11 – Vergaberecht Baustein 12 – Verhalten im Korruptionsfall
Die Inhalte können nach Ihren spezifischen Bedürfnissen frei zusammengestellt werden. Wir raten jedoch sehr dazu, einen deutlichen Schwerpunkt auf die Sensibilisierung der Mitarbeiterschaft zu legen. Es reicht nicht aus, nur „theoretisches Wissen“ zu vermitteln oder die Teilnehmer mit Richtlinien, Erlassen und Strafvorschriften zu konfrontieren.
Mindestens ebenso wichtig ist es, die Beschäftigten davon zu überzeugen, dass es Sinn macht, sich selbst im Kampf gegen unlautere Machenschaften zu engagieren. Ein Schwerpunkt unserer Seminare, die wir in Ihren Räumlichkeiten als Inhouseschulung durchführen, sollte daher auf die Sensibilisierung und Aktivierung der Teilnehmer gelegt werden.
Für die Belegschaft ist es von entscheidender Bedeutung, sich mit Zweifelsfällen zu beschäftigen, in denen nicht von vornherein feststeht, welches Verhalten richtig ist. Es geht mit anderen Worten um Fälle aus der Grauzone und die Beantwortung der Fragen:
Gerade die Behandlung von Dilemmasituationen kann in Seminaren das Erkennen allgemeiner Aspekte fördern, mit deren Hilfe kritische Situationen bewältigt werden können. Die gewünschte Transferleistung der Teilnehmer besteht dann darin, die problematischen Fallsituationen in der eigenen Behörde (bzw. ihrem Arbeitsalltag) zu identifizieren und mit Hilfe der herausgearbeiteten Aspekte zu einer sachgerechten Lösung zu gelangen.
Die Sensibilisierung der Teilnehmer wird von uns auch spielerisch unterstützt:
Die Spiele laufen in der Regel so ab, dass die Teilnehmer in Kleingruppen ihr Verhalten in bestimmten "Dilemmasituationen" festlegen müssen. Die anderen Gruppen müssen diese Entscheidung dann bewerten (mit 0-3 Punkten), und zwar hinsichtlich der Frage, ob sie der Gesellschaft gerecht wird und dem Betroffenen (z.B. dem Kollegen) gerecht wird. Ein Beispiel für eine Gruppenübung wäre etwa:
Als Mitarbeiter der Bundeswehrverwaltung bekommen Sie eines Tages zufällig mit, dass die Ehefrau des für die Auftragsvergabe zuständigen Mitarbeiters bei einer Lieferfirma beschäftigt ist, die den letzten Großauftrag erhalten hat. Was unternehmen Sie ?
- Ich spreche den Mitarbeiter auf diese Tatsache an und erfrage die Hintergründe. - Ich unternehme gar nichts und gehe zugunsten meines Kollegen davon aus, dass es sich um einen Zufall handelt. - Ich zeige die Tatsache meinem Vorgesetzen an und überlasse ihm die Entscheidung, was zu tun ist. - Ich frage bei der Lieferfirma an, ob dort nicht auch eine Beschäftigungsmöglichkeit für meine arbeitslose Partnerin besteht.
Durch die Gruppenübungen sensibilisieren wir nicht nur, sondern fördern auch gezielt die Bereitschaft der Teilnehmer, sich kritisch mit Dingen aus ihrem beruflichen Umfeld auseinanderzusetzen, die bislang nicht hinterfragt wurden.
Sprechen Sie uns an – wir würden uns freuen, Ihnen ein Schulungsprogramm anbieten zu können, dass die Vermittlung theoretischer Kenntnisse mit der Sensibilisierung der Teilnehmer verbindet.
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[update 09.03.2010]
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