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Werden Sie präventiv tätig ! – die Durchführung von Integritätsprojekten
Muss „das Kind erst in den Brunnen fallen“, bevor wir tätig werden? Durch vorbeugende Maßnahmen können unlautere Einflussnahmen zumindest erschwert werden. Die dbb akademie bietet Ihnen die Durchführung eines „Integritäts“-Projektes“ an, das von unseren Experten begleitet wird und in dessen Rahmen Sie unsere Unterstützung in unterschiedlichem Umfang abrufen können.
Durch die Begrifflichkeit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass es aus unserer Sicht nicht nur um „harte Korruption“ geht, sondern auch um die Identifizierung, Vermeidung und Ächtung sonstiger nicht integrer Verhaltensweisen. Wir starten vor Ort mit der Bildung eines Projektteams, das im Rahmen einer moderierten Auftaktveranstaltung den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen der Maßnahmen absteckt.
Die Aktivitäten konzentrieren sich in der Regel auf folgende Bereiche:
Nach der Auftaktveranstaltung und einer Abstimmung mit der Verwaltungsspitze werden die Beschäftigten über das Projekt und den Ablauf, den das Projekt-Team beschlossen hat, im Rahmen einer Personalversammlung informiert.
Anschließend setzt eine „fact-finding“- Phase ein, in deren Rahmen wir eine strukturierte Gefährdungsanalyse anstoßen. Die Ergebnisse liefern verlässliche Daten über spezifische Korruptionsgefahren auf den einzelnen Arbeitsplätzen. Darüber hinaus werden bestehende Sicherheiten dargestellt und erste Vorschläge für weitergehende Präventivmaßnahmen vorgestellt.
Sinnvoll ist eine Einbeziehung der Mitarbeiter in diesen Prozess der Gefährdungsanalyse (Risk-Self-Assessment).
Die Erkenntnisse werden zu einem „Gefährdungs-Atlas“ (einer Risikomatrix) zusammengeführt, um zumindest die Maßnahmen, die zeit- oder kostenintensiv sind, entsprechend kanalisieren zu können.
Alle weiteren Maßnahmen in den oben genannten Bereichen (Organisation und Abläufe, Personalentwicklung und Ausbildung, internes Richtlinienwerk, Information und Öffentlichkeitsarbeit) werden dann auf der Basis der gewonnen Ergebnisse –und unter Zugrundelegung einer realistischen Kosten-Nutzen-Analyse– eingeleitet.
Dabei kommen in den einzelnen Bereichen sicher die klassischen Präventivmaßnahmen (wie sie zum Teil bereits in diversen Verwaltungsrichtlinien aufgeführt sind) in Betracht. Wir raten aber dazu, auch unkonventionelle Wege zu beschreiten. Vor allem bei der Einbeziehung der Beschäftigten, die von zentraler Bedeutung ist, sind kreative uns sensibilisierende Elemente unerlässlich. Nur wenn die Beschäftigten davon überzeugt werden können, dass die Integritätsbemühungen sinnvoll und notwenig sind, haben eingeleitete Maßnahmen Aussicht auf Erfolg.
In diesem Zusammenhang kommt den Schulungen der Beschäftigten eine entscheidende Bedeutung zu. Diese dürfen sich keinesfalls darauf beschränken, Vorschriften (etwa Verwaltungsvorschriften, Erlasse und Strafvorschriften) vorzustellen.
Ein Schwerpunkt wird von uns vielmehr auf die Aktivierung der Teilnehmer / Mitarbeiter gelegt. Deren Vorstellungen fließen in einen gemeinsamen Verhaltenskodex ein, dessen Erstellung wir unterstützen. Nur ein gemeinsam mit der Belegschaft entwickelter Standard hat Aussicht darauf, akzeptiert und eingehalten zu werden.
Als Ergebnis eines von uns durchgeführten oder begleiteten Projektes erwarten wir uns
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[update 09.03.2010]
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